Etwas zukünftige visuelle Musik für Hörgeschädigte: Zukünftige Handy

Handys sollen bald Bildtelefon, TV-Gerät und Computer zugleich sein - UMTS macht möglich! Auf dem Handy-Display sollen Filme, Bilder von Gesprächspartnern, Internet-Inhalte oder TV-Spielfilme erscheinen!

Die Hochgeschwindigkeitstechnik von UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems) kann Daten mit bis zu zwei Megabit pro Sekunde übermitteln. Sie ist damit bis zu 30-mal schneller als die ISDN-Technik und bis zu 200-mal schneller als heutige Handys.

Es wird aber auch teurer! Die künftigen UMTS-Nutzer werden eine monatliche Grundgebühr von 40 bis 60 Mark überweisen müssen. Das ist etwa doppelt so viel wie die preisgünstigsten jetzigen Handy-Anbieter als Grundgebühr verlangen.

Siehe auch bei Nokia - 3.Generation(Bild links)

NEC UMTS-Bildtelefon (bild rechts,Nur als Design-Entwurf)

Auch NEC will zum Start von UMTS in Japan im Jahr 2000 eine Bildtelefonmobilstation mit Handy herausbringen.

Videokonferenzen übers Handy

Der gehörlose Ehemann schaltet am zweiten Tag seines Besuchs das Multimedia-Handy schon am Frühstückstisch ein, ruft seine Lokalzeitung aus dem Internet ab. Bei seine Familie kann er seine Famile via Gebärdensprache in Kontakt nehmen.

Bild Pillenndos-formige Handy stammt von Siemens-Design

Stand: Juli 2002: Es wurde von einige Netzbetreiber beschlossen, dass Handy mit mehrkanalige Geräte im Herbst angeboten werden. Dies soll bei Funklöcher UMTS auch den vorhandene GSM Netz mitbenuten werden kann. Weiterhinaus überlegt man, ob man Einsatz mit WIRELESS-Netz zu aufbauen wollen. Dies ist fast gleiche Konzept wie UMTS!
Übersicht Start u. Testbetrieb UMTS
2.Halbjahr 2003

Testbetrieb März in Hannover, Düsseldorf

2. Halbjahr

K.A.
im Planung

UMTS Projekt aufgegeben!

Spezielle Projekt für Hörgeschädigte

WISDOM

im Rahmen des WISDOM-Projekts ("Wireless Information System for Deaf people On the Move") sucht der Lehrstuhl für Technische Informatik (LTI) der Technischen Hochschule Aachen Gehörlose, die die Entwicklung eines UMTS-Handys für Gehörlose durch ihre Teilnahme an einer Befragung unterstützen möchten. Um Euer Interesse zu wecken, möchte ich das Projekt hier ganz kurz vorstellen:

WISDOM ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt, welches ein Handy entwickeln will, das Bilder übertragen kann und speziell auf die Bedürfnisse von Gehörlosen zugeschnitten ist. Neben dem Handy selber soll auch ein Informationsserver (WAP) entstehen, der verschiedenste Informationen in Gebärdensprache enthält (beispielsweise Nachrichten, Zugfahrpläne, o.ä.). Diese Informationen werden über das Handy abrufbar sein. Weiterhin soll über das entwickelte Handy der Kontakt zu einer Gebärdensprach-Dolmetscherzentrale ermöglicht werden. So kann z. B. ein Gehörloser beim Arzt über das Handy mit der Dolmetscherzentrale in Gebärdensprache kommunizieren, während der Dolmetscher dem Arzt alle Nachrichten übersetzt. Außerdem wird es durch das Handy möglich sein, mit herkömmlichen Schreibtelefonen Nachrichten auszutauschen. Mit diesem Gerät ist es also künftig für Gehörlose möglich, in Gebärdensprache mobil zu kommunizieren - jederzeit und überall.

WISDOM wird während der gesamten Projektlaufzeit eng mit Gehörlosen zusammenarbeiten. Gemeinsam sollen Ideen und Anregungen für das Handy erarbeitet und das entwickelte Gerät von Gehörlosen beurteilt werden. Zu Beginn dieses Projektes sollen Gehörlose befragt werden, wie sie sich ein derartiges Handy wünschen, damit es später ihren Vorstellungen entspricht. Außerdem soll erarbeitet werden, an welchen Informationen in Gebärdensprache Gehörlose interessiert sind, damit diese Informationen auf dem Videoserver hinterlegt werden können. Daher sind wir auf die Mitarbeit von interessierten Gehörlosen angewiesen. Für diese Befragung werden Interviews durchgeführt, die direkt am Lehrstuhl stattfinden und ca. 1 Stunde in Anspruch nehmen. Es wird eine Aufwandsentschädigung von DM 20 geboten. Falls jemand Interesse hat, das WISDOM-Projekt durch die Teilnahme an einem Interview zu unterstützen, oder falls Ihr noch Fragen oder Ideen habt, wendet Euch bitte an mich (Adresse s.u.). Wenn Ihr Gehörlose in Aachen und Umgebung kennt, wäre es super, wenn Ihr diesen Aufruf an sie weiterleiten könntet.

Viele Grüße aus Aachen!

Dipl.-Ing. Jörg Zieren

Lehrstuhl für Technische Informatik der RWTH Aachen
Ahornstr. 55,

52074 Aachen

Fax 0241-8888-308,
Tel. 0241-80-3634

Email: zieren@techinfo.rwth-aachen.de

Presse-Meldung bzw. Internet-Meldung

http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/hochschule/handy07165522_10507.html http://www.heise.de/newsticker/data/dz-07.05.01-002/

 

Fazit: Projekt WISDOM hoffe ich sehr, dass kein Totgeburt handelt. Die Problematik mit UMTS besonders mit Aufstellung weitere Funkmäste. Höchstwahrscheinlich überleben GSM länger als man annahm. Im CeBIT 2002 sprach man nun, dass Hanndy ab Herbst mit DUAL-Funknetz (GSM und UMTS in ein Gerät!), sodass kann man bei Fall mit Funklöcher überbrücken können. Die Handyhersteller arbeiten dran an Dualfunknetz (GSM / UMTS, nicht verwechselt mit Dualfrequenz- Handy (900 / 1800 Mhz)!)

Lt. versch. Presse-Mitteilung sieht so aus, dass GSM-Frequenzbereich lang in Betrieb bleiben sollte. Nach Vorschlag und Entwicklung von Nokia, sodass ein GSM nähe EDGE in Betrieb nehmen wird, da nutzen Sie weiterhin GSM - Funkmäster! Nur muss man besonders im Gatewaycomputer gegen leistungsfähige Computer und grafikfähige Software austauschen. Dies kann bis 384 KBit/s laufen, sodass auch Bildtelefonie auch draus möglich (lt.:Nokia) wird.

Bemerkung:
     
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Diese Seite wurde von Fr.-W.Mainzer am 18.04.2003 Email:Redaktion@deaftec.de